Sonntag, 29. September 2013

2 Frauen, 2 Figurtypen und 1 Etuikleid- Neues von der Moppelfront!

Ahoi Liebe Flauschis!

Es gibt mal wieder was neues an der Moppelfront.

Nach nun 15 Kilo die ich verloren habe und STUNDEN! auf dem Fahrrad (ich war in den Ferien die Vertretung für die Auslieferjungs in der Apotheke) gibts mal wieder was neues zum Thema Schwabbel.

Da mein Funkfernauslöser mal wieder nicht funktioniert gibts diesmal nur schlampige Handyfotos inklusive Chaos im Hintergrund (ich habe einen neuen Kleiderschrank bekommen und nun sieht es bei mir aus wie in einer explodierten Kleiderkammer..)

Gestern kam mein neues Kleid. Es ist von der Marke Four Flavor und ich habe es schon ein paar Tage vorher bei Frau Mimimi bei Twitter entdeckt. Da ich noch nichts in Blau besitze (Schande über mich) wurde es ein schöner, mittelblauer Ton und kein rot.

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Durch den Schnitt, Strech und die "Falten" vorne ist es ein echter Figurschmeichler und ich würde fast mal kühn behaupten, dass es an so ziemlich jeder Größe toll aussieht.

Womit wir schon beim Thema wären.
Ich ignorierte einfach Frau Mimimis Bildrechte und habe eine Collage gebastelt. 2 Frauen mit 2 verschiedenen Figurtypen im gleichen Kleid.

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Ich finde, wir sehen beide ausgesprochen vorzeigbar aus, oder?

Ohne tricksen funktioniert es aber trotzdem nicht. Ich wurde bei Twitter und Instagram gefragt, ob ich darunter Formwäsche trage. Ja das tue ich.

Und zwar ein Figurformendes Kleid von Bonprix  das ich beim Plus-size-Event im März mitnehmen durfte. Ich liebe es, da man seinen eigenen BH tragen kann und nicht irgendwelche vorgeformten, schlabbrigen Cups hat.
Das Kleid verrutscht auch nicht und man fühlt sich nicht eingeengt (so wie es bei vielen formenden Schlüppern zum Beispiel der Fall ist)

Wie gefällt euch das Kleid? und was sagt ihr zum Vergleich? ist doch ganz interessant und wäre vielleicht auch mal eine Idee für Shops und Marken oder?

Liebe Grüße
Eure Lisa

Mittwoch, 18. September 2013

Mein Geburtstag in 3 Akten

Ahoi Liebe Flauschis!

Wuhu! Letzte Woche war es soweit. Ich wurde 23! Wieder ein Jahr näher an der Rente. Ich kann sie schon riechen.

Ich liebe es ja meine Geburtstage zu feiern.
Außer meinem 18. war jede Feier ein Erfolg. Wir können heute noch in Erinnerungen schwelgen während wir die Konfettireste von vor 4 Jahren finden. Kauft niemals Konfetti.


Jedes jahr ist es schön und jedes Jahr gibt es vorher Stress.
Entweder weil ich mich erst 1 Tag vorher dazu entschließe, dass es schön wäre, wenn man meinen Boden im Zimmer sehen würde oder weil meine Mutter im Ausland eine Putzstelle sucht, weil sie den Spaß finanziert (Als Geburtstagsgeschenk versteht sich). Bisher konnte ich Mutter Flauschig noch vom Komplettwahnsinn abhalten.

Geschenkwunsch war von vornherein: Alkohol. Jedes Jahr kaufe ich wie eine Schwarzmarkthändlerin die in der Betty Ford Klinik Stoff verteilt ein und jedes Jahr heißt es dann „Och nööö, das trink ich nicht. Ich trinke ausschließlich dieses eine Bier, dass nur Donnerstags bei Vollmond von einer Jungfrau gebraut werden darf!“ Habschkeinbockzu.

Meine Schwester tobte sich trotzdem beim Russen unseres Vertrauens aus und kaufte Bier mit Ziegen drauf. Zitat „Die Ziege sah so vertrauenerweckend aus..“

Das Thema Essen war hingegen schnell für mich entschieden. Was meine Oma nicht sonderlich juckte.

„Was machst du?“
„Lasagne“
„Hmm.. und das reicht? Ihr seid doch 11 Leute.“
„Ich habe 2 Lasagnen gemacht. Ich könnte sogar noch Nachbarn einladen..“
„Also ICH würde vorsichtshalber ja noch Wienerle oder so kaufen. Für den Notfall!“
„Oma, ich hab 2 Lasagnen, 15 Flaschen Tschechisches Bier, 6 Liter Wodkamische und eine Kalaschnikow mit armenischen Brandy. Wenn ich denen Wienerle hinstelle, kotzen die mir über den Tisch bevor ich die Panna Cotta angeschnitten habe..“

Lasagne ist ein ideales Partysessen. Leicht zu machen, gut vorzubereiten, lecker, fettig und ich esse es gern. Vor allem letzteres würde mir persönlich als Argument reichen.

Nachdem ich mir in den letzten 10 Minuten schnell Makeup ins Gesicht klatschte und nach und nach alle Gäste eintrudelten, wurden die Einwegkameras eingeweiht die ich extra kaufte. 10 Kameras mit je 24 Bildern. Am Schluss werde ich ca. 100 Fotos von den Jungs haben, wie sie sich gegenseitig mit dem Blitz das Augenlicht auslöschen wollen. Das ganze Gebllitze wäre ein Freudenfest für jeden Epileptiker gewesen.

Als alle Partygäste versorgt waren, wurden erst mal wichtige Themen besprochen. Die aktuellen Brotpreise, die Eurorettung und die Weltpoltische Lage im Allgemeinen.
..War nur Spaß. Thilo (der die Spielanleitung zum Krimispiel gerne in der 140 Zeichen-Reader-s Digest -Version zusammengefasst wünschte) musste einigen ahnungslosen Heiden erst mal erklären was Twitter ist und welcher Sinn (haha) dahintersteckt. Große Faszination machte sich breit, einige weinten vor Begeisterung und wir konnten endlich anfangen.

Bei meinem Krimispiel habe ich dann die Rolle eines bulimischen (ja, ihr dürft nun lachen) Supermodels verkörpert, die mit einem Schnulzen-Schauspieler verlobt ist, den sie eher so semi-gut findet. Ideale Vorraussetzungen für das erste Bier also.

Das Spiel verlief wunderbar. Hitzige Diskussionen, Markus, der immer erwähnte wie reich er ist und wie viele Zimmer seine Hütte hat, Elias der als Profiboxer 8 Stunden am Tag knallhart trainierte indem er Boxen in der Tv-Lounge schaute und Naomi, die als französische Austauschschülerinflittchen tapfer ihren französischen Akzent beibehielt.

Falls ihr mal ein Krimispiel plant, solltet ihr Naomi einladen. Egal ob Besitzerin eines Chanson-Clubs oder Pfarrer(in,) die mit einem 50cm hohen Holzkreuz den ganzen Abend Illuminati-mäßig allen ins Gesicht wedelt- sie fühlt sich Lee Strasberg-mäßig in die Rolle rein.

Nachdem ich brav alle Geschenke geöffnet habe, der Sekt wie immer nicht getrunken wurde und wir wie jedes Mal den Mörder nicht ermittelt hatten, zogen wir in mein Zimmer um.

Die Schallplatte von Louis Armstrong, ein tolles Geburtstagsgeschenk, dudelt von meinem Plattenspieler, ich trug einen Chilenischen Bauernhut und trank den drölfzigsten Wodka-Kirsch-Slushy.
Ein weiteres Geschenk war ein Pärchenspiel von Herrn X. „Zündstoff Liebe“ nennt es sich und nach den ersten 3 Fragen beschloss ich mehr zu trinken. Mir so etwas zu schenken ist in etwa so, als würde man jemanden im Rollstuhl ein Laufband schenken. Aber ich freu mich natürlich trotzdem.

Nachdem emotional doch eher aufwühlende Fragen wie „Deine Schwiegermutter ist ausgesprochen nett, wie kommst du damit klar?“ und „Aus deinem Freundeskreis macht sich jemand an deinen Partner ran, wie reagierst du?“ einstimmig mit „Axtmord“ beantwortet wurden (das ist übrigens eine gute Lösung für so ziemlich jedes Problem im Alltag. Sollte man mal in einer ruhigen Minute auf sich wirken lassen), wurden noch andere Fragen beantwortet die die Welt bewegten. So lernte ich den Begriff „Morbus Kobold“ von Naomi, die in der Notaufnahme arbeitet, kennen und kann mich auch jetzt nur schwer beherrschen nicht hysterisch loszulachen.

Nachdem wir uns darauf einigten, dass wir uns im Fall einer Beziehungskrise und darauffolgender „Trennung“, also Mord im Affekt, jederzeit ein Alibi geben würden, brach ein Großteil der Gäste Richtung Heimat auf.

Nina, Nina (Schwester), Herr X und ich sind aber hartgesottene Partypeople und blieben wach. Okay, ein Grund war, dass Herr X bereits ¾ der Southern Comfort Flasche intus hatte und es einfach zu unterhaltsam war zuzusehen. Etwa mit der gleichen kranken Begeisterung wie bei einem Autounfall.

Meine Schwester fragte ihn, dem Delirium nahe, was er so bei der Bundeswehr genau macht. Er antwortete ausführlich, wenn auch langsam und mit etwas (ca. 2 Zigaretten) längeren Pausen zwischen den Wörtern.
Es war interessant zu erfahren, dass man beim Bund ja nicht nur durch Schlamm marschiert. Dumm war nur, dass Herr X gar nicht bei der Bundeswehr arbeitet. Es auch nie tat. Interessant wars trotzdem.

Meine Schwester machte sich in der nächsten Stunde einen Spaß daraus, dass etwas verlangsamte Zwinkern von ihm nachzuahmen. Faszinierende Darbietung die sie unbedingt auf die Bühne bringen sollte. Einäugiges, verlangsamtes zwinkern ist das nächste große Ding.

Nachdem ich, beim wankenden Versuch sich auf mein Bett fallen zu lassen, von Herrn X erst mal ein Glas SC in den Nacken geschüttet bekam, wurde mir langsam klar, dass wir ihn vielleicht nicht mehr alleine aus dem Haus gehen lassen sollten.

So opferte ich mein Bett. Und ich bin ein Bettnazi. Ich lasse normalerweise, selbst unter Todesandrohungen, nicht mal Freundinnen in meinem Bett schlafen. Selbstlos wie ich aber nunmal bin, schlief ich auf dem Boden bei meiner Schwester. Nina und Nina im Bett. So soll das ja auch sein an meinem Geburtstag. Herr X fand sich plötzlich allein im Zimmer wieder und fragte meine Schwester vorwurfsvoll wo denn alle wären. 

„Wir schauen noch einen Film“
„Welchen?“
„Pass auf, wir machen das so, wenn du in 20 Minuten noch weißt, was ich gerade gesagt habe, kannst du ja rüber kommen.“
Er kam natürlich nicht.
Sensibel hat meine Schwester einfach  total drauf.

Pünktlich nach 3 Stunden „Schlaf“ und dem dringenden Bedürfnis mal wieder beim Orthopäden vorbeizuwanken stand ich auf, schaute, ob Herr X noch atmet bzw noch da ist, trank einen Melissengeist und genoss mein Nuttenfrühstück.

Ein schönes Ende für einen schönen Geburtstag.

Liebe Grüße
Eure Lisa

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